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Skandal! Painlady wurde entführt
Wo war ich?
Was war mit mir geschehen?
Nur mühsam konnte ich die Augen öffnen.
Alles drehte sich in meinem Schädel - und wo kamen nur die schätzungsweise 195 Bienenschwärme her die in meinem Kopf herum flogen?
Ich verspürte keinen Hunger - nur unendlichen Durst.
Dieses Gefühl kannte ich nach durchzechten Nächten um an Informationen von irgendwelchen Diplomaten zu gelangen.
Aber im Augenblick konnte ich mich an nichts erinnern.
Ich hielt meine Augen geschlossen.
Ich fühlte mich warm - wenigstens etwas.
Aber ich fühlte auch, dass ich unter dem wärmenden Bärenfell nackt war - sonst würde ich das Fell nicht so auf meiner Haut spüren.
Wie war ich hierhin gekommen?
Ich versuchte mich zu erinnern.
Die Taverne - ja daran konnte ich mich erinnern.
Ich hatte auch einige Informationen bekommen und wollte diese an Ivan per Boten schicken.
Hatte Ivan den Boten empfangen?
War er überhaupt dort angekommen?
Ich wollte die Taverne verlassen und weiter reiten - es gab genug Ziele wo ich hin wollte und war mir noch nicht ganz schlüssig.
Ich kann mich noch dran erinnern dass ich in den Stall ging um zu meinem treuen Gefährten, einem edlen Ross, zu gelangen um die Reise fort zu setzen.
Dann konnte ich mich an den muffigen Geruch eines Sackes erinnern, der mir über den Kopf gestülpt wurde ich und einen heftigen Schlag in die Magengegend bekam - so dass mir fast die Luft wegblieb.
Ich rang nach Luft und bemerkte wie in Trance, dass ich auf einen Wagen geworfen wurde.
Ja - ich wurde tatsächlich darauf geworfen.
Da hatte aber jemand keinen Respekt und kein Benehmen. Ganz zu schweigen von den Kenntnissen wie man mit einer Dame um zu gehen hatte.
Es holperte und ich schlug immer wieder an die Seitenwände des Wagens an - ich muss ja übersät sein von blauen Flecken.
So ging es Stunde um Stunde weiter.
Irgendwann nahmen mir die Schmerzen durch das ewigen Herumgerolle auf dem Wagen den Verstand und ich fiel in einen Zustand der Ohnmacht.
Und jetzt kam ich erst wieder zu mir.
Was war in der Zwischenzeit geschehen?
Wie viel Zeit war vergangen? Tage? Oder sogar Wochen?
Wo war ich?
Wer hatte mich hierhin gebracht?
Was hatte man mit mir vor?
War ich alleine?
Ich entschloss mich weiterhin gleichmäßig zu atmen um eventuelle Bewacher im Raum im Glauben zu lassen, dass ich weiterhin schlafen würde.
Ganz vorsichtig öffnete ich die Augen - nur einen Spalt breit um langsam die Umgebung zu erkunden und vielleicht zu erfahren wo ich war.
Das erste was ich erkannte war ein Kamin in dem ein Feuer vor einiger Zeit noch lodern musste - nun waren es nur noch Reste der Holzscheite die glimmten.
Dadurch wurde der Raum nur unzureichend erleuchtet.
Ganz langsam drehte ich den Kopf um mehr zu sehen oder zu erahnen.
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Autor: Painlady
Keiner Allianz zugehörig.
Unter ihrem Künstlernamen ist sie in der Welt der Gerüchte zu Hause und sammelt alles ein was sie hört und was man ihr berichtet und gibt das an die Redaktion weiter darüber - ohne Rücksicht auf ihr persönliches Wohl.
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