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Mythengestalten und Götter: Götter der antiken Römer
Der Aufstand der Olympier
Wen beteten die antiken Römer an?!
Am Anfang herrschte das Chaos.
Aus ihm heraus entstanden die ersten Götter, die da waren: Nyx, die Nacht; Erebos, die Finsternis; Gaia, die Erde; Tartaros, die Unterwelt; Eros, die Liebe, und Aither, die Luft.
Gaia gebar aus sich selbst heraus Ourea, die Berge, und Uranos, den Himmel. Uranos wählte sie zu ihren Gemahlen und gebar ihm Okeanos, das Meer sowie die Titanen und die Kyklopen. Uranos jedoch hasste seine Kinder und verbannte sie unter der Erde in der Unterwelt. Gaia war darüber erzürnt und stiftete ihr eigenes Kind Kronos, einen Titanen, dazu an, ihren Erstgeborenen und auch ersten Gemahl zu entmannen. Kronos tat dies mit einer Sichel als Uranos sich seiner Gemahlin voller Verlangen näherte. Somit schwang Kronos sich zum Herrscher der Welt auf, der zuvor sein Vater gewesen war. Rhea nahm sich Kronos zum Manne, wodurch sie mit ihrem eigenen Bruder vermählt wieder Kinder schuf. Unter ihren Kindern war der, der Zeus oder auch Jupiter genannt wird. Dieses eine Kind versteckte Rhea vor ihrem Manne, denn er fraß seine eigenen Kinder aus Angst, dass sie sich gegen ihn auflehnen würden wie einst er es gegen seinen Vater getan hatte. Jupiter wuchs von Nymphen erzogen auf und bezwang seinen Vater. Dieser musste alle verschlungenen Kinder ausspeien, unter denen sich auch Hades und Neptun befanden. Diese beiden besiegten gemeinsam mit Jupiter ihren Vater und töteten ihn. Die herbei geeilten Titanen wollten den Mord an ihrem Bruder wiederum rächen. Die Kyklopen stellten sich auf die Seite der Jüngeren und gaben Jupiter Blitz und Donner als Waffen. Auch Rhea war auf der Seite ihrer Kinder und unter dieser Gemeinschaft wurden die Titanen besiegt. Sie wurden ihres Lebens beraubt und gelangten so in die Unterwelt. Damit sie von dort nicht fliehen konnten, benötigten die jungen Götter die Hilfe von Styx, dem Gott über die Unterwelt. Sie legten ihm gegenüber einen Eid ab und erneuerten ihn stets. Somit waren sie nicht nur vor den Titanen alleine sicher, sondern auch vor ihren ihnen gleichen Kindern.
Nachdem die Titanen und ihre wilden Nachfahren gestürzt waren, wendeten sich die Giganten gegen die Olympier. An ihrer Seite stand Gaia. Sie kämpft immer auf der Seite, die gegen den Himmel steht und die Olympier haben ihren Sitz im Himmel. Auf die Seite der Götter stellt sich Herakles, der ihnen eine große Hilfe ist, denn die Giganten können nicht durch Götterhand sterben. Erst viel später in Zeiten des olympischen Friedens, wird Herakles nach seinem Tode im Olymp aufgenommen.
So kamen die Geschwister zusammen und bildeten das Pantheon der Olympier. Doch waren sie da noch nicht vollzählig. Erst durch die fruchtbaren Vereinigungen Jupiters mit diversen Frauen, vervollständigte sich der Kreis der zwölf (Haupt) Götter.
Mit der Titanentochter Leto zeugte Jupiter Apollo, Mars und Diana. Mit der Metis zeugte er Minerva. Vulcanus war die Frucht seiner Verbindung mit seiner Schwester Juno, die ebenfalls zu den Olympiern zählte. Die Nymphe Maia gebar ihm Merkur.
Vesta war Jupiters Schwester, ebenso Ceres.
Venus jedoch ist die Älteste von ihnen, da sie aus dem Meerwasser sowie dem Blut und dem Samen des abgetrennten Geschlechtsteils Uranos erstanden ist.
Später gesellten sich noch weitere zu dem Kreis der hohen Olympier. Für sie wichen jeweils andere, so dass das Pantheon immer aus zwölf Hauptgöttern bestand. Der bekannteste von ihnen ist Bacchus. Für ihn trat Vesta zurück.
Neben den Olympiern wurden die Götter der Unterwelt angebetet, die da namentlich sind: Pluto und Proserpina.
Zusätzlich zu diesen 14 Hauptgöttern gab es noch einige weitere Götter, die natürlich auch den Olymp bewohnten. Zu ihnen zählten die "großen Götter", wie beispielsweise Fortuna (Schicksal), Pax (Frieden), Victoria (Sieg) und Amor (Liebe). Auch die sogenannten "kleinen Götter" sind hier zu nennen. Zu ihnen gehören Flora (Blumen und Blüten), Sol (Sonnengott) und Acca Larentia (Die Amme von Romulus und Remus).
Zusätzlich zu den Göttern beteten die Römer Geisterwesen, wie die Laren und die Lemuren, sowie Personifikationen, zum Beispiel Felicitas (Glück), Spes (Hoffnung) und Roma (Personifikation der Stadt Rom) an.
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Autor: Priscylla

Seit Februar 2007 bin ich Amazone, seit März des gleichen Jahres spiele ich TA.
Im RL wie auch bei TA bin ich begeisterte Rollenspielerin.
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