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Kneipenterroristen - Teil 1
Eine kalte dunkle Nacht im Imperium. Der Mond ist verdeckt durch unzählige schwarze Wolken, eisiger Wind umweht die in schwarz gekleidete Gestalt, die seit geraumer Zeit in den Schatten der Straßen wandelt und scheinbar zielstrebig bestimmte verschlungene Wege einschlägt: Der Krieger, der sich unter der Robe versteckt ist Amalog Jovison und auf dem direkten Wege zur Taverne in der Provinz der Reiter der Apokalypse, in deren Reich er sich momentan befindet.
Langsam quietscht eine Tür als der Klosterbewohner langsam selbige aufdrückt und in die verrauchte Schankwirtschaft einzutreten sucht, nachdem er sich schnell mit einem kurzen Blick vergewissert hat, dass ihm niemand gefolgt ist und die Person, die er sucht, auch anwesend ist.
Noch während er sich zu Nexus an die Theke bewegt, deutet er dem Wirt an, dass es ihn nach einem ordentlichen großen Humpen Bier verlangt und klopft dem ehemaligen Lord der Troops of Darkness auf die Schulter kurz bevor er sich neben ihn setzt.
\"Sage mal, der wievielte Stammhalter deiner Familie bist du eigentlich?Gibt es sie schon länger als das Auflistungssystem der Gladiatoren einer Sippe?\", fragt der Krieger aus Palatin seinen Trinkkumpanen für die heutige Nacht vorsichtig und nimmt einen herzhaften Schluck des Bieres, das ihm gereicht wird und bemerkt gleichzeitig, dass vor Nexus bereits drei geleerte Krüge stehen. Ein verschmitztes Grinsen gleitet über das Gesicht des Waldschrates.
\"Ach, ich bin der fünfte Sohn aus dem Hause meiner Familie. Nachfahre von einem der Krieger aus der Zeit, da sie noch alle als unsterblich galten. Du siehst also, ich kann auf eine lange Ahnenreihe zurückblicken und das mit Stolz!\", antwortet der Reiterkönig und der angesprochene Stolz glänzt in seinen Augen.
\"Und in welchen Provinzen hast du Sauhund dich immer versteckt? Oller Oberteddy?\", schießt Amalog direkt frech hinterher und deutet dabei die alte Streiterei der beiden auf dem Forum Romanum an und beide grinsen wissend. \"Ich trat als dreizehnter Bewohner der Dark_Horde, damals geführt von Bitbeast, bei und nach circa einem Monat war ich es leid mit G1 Waffen zu kämpfen und machte einen Vorschlag, wie man an bessere Waffen kommt. Kurz drauf war ich der Verwalter über das Provinzlager. Das war sozusagen der Anfang meiner Karriere.\" erzählt Nexus langsam und ausführlich, während beide Mannen gleichzeitig zu ihren Humpen greifen und sie in einem Zug leeren. Ein Dauergrinsen stellt sich ein, bei dem der Bösewicht der Troops weiter ausführt: \"Noch während der Zeit der unsterblichen Gladiatoren hatte ich dann als Rekruteur der Dark_Horde angeregt, einen neuen Namen für die Gemeinschaft zu finden, da der alte wenig ansprechend war. In einer langen Wahl wurde sich dann auf die \"Reiter der Apokalypse\" geeinigt. In der war ich dann seither durchgängig.\"
Die nächsten drei Humpen Bier pro Person werden angeliefert, das Gespräch wird immer wirrer und abgedrehter - nichts anderes hatten die zwei zuvor erwartet und betrinken sich kollektiv mit Genuss.
\"Und wie kamst du mit den Reitern der Apokalypse dann zum den Troops?\" - \"Gar nicht!\" - \"Und das soll ich Alkoholiker verstehen?\" - \"Ich bekam irgendwann Einblicke in die politischen Gegebenheiten im Imperium und stellte mir die Frage, welche Bündnisse die Dark_Horde eigentlich hat. Nach Anfrage bei Bitbeast kam da nicht wirklich viel. Wir hatten so halbe Sachen mit Krieger Odins und mit der Schule der königlichen Assassinen. Aber Bitbeast berichtete mir, dass die Bildung einer META in Sicht schien. Als kleine Provinz von circa 20 Mann war es uns einfach zu blöde beim Dark Tower anzufragen, ob wir unter deren Schutz kommen könnten, also wirkten wir lieber beim Aufbau einer META selber aktiv mit.\" - \"Also doch in die Troops gekommen. Sag ich doch. Widersprich mir doch nicht einfach. Ist ja schlimm\", geht es nun also im steten Wechsel hin und her. Das Lachen beim Sprechen zu unterdrücken wird für beide immer schwerer. Gegenzeitige Zungerausstrecken und gegen die Schulter tippen beim gegenseitigen Auslachen wird schon ein Selbstläufer.
\"Aber nicht die Reiter der Apokalypse eben.\" - \"Jetzt klugscheißen. Sind wir hier auf dem Forum oder was? Dark_Horde...Reiter der Apokalypse...mir doch egal...ein und derselbe Kram. So!!!\" - \"Ja, hast Recht.\" - \"Na bitte. Stimmst mir also zu. Und dann? Wie hast du dich weitergemausert in dieser kranken Welt vom Imperator Painkiller?\" - \"Naja, das Schicksal nahm dann seinen Lauf. Die Zeit der sterblichen Gladiatoren begann und die Troops wurden ausgerufen und fürchterlich verspottet.\" - \"Ja, das hatte ich gehört obwohl ich da gerade mal quer durch die Lande gerannt bin.\" - \"Zu dieser Zeit war Yamcha noch Lord der Troops of Darkness. Ich selbst hatte mich um mögliche Kriege gekümmert und mich als Rekruteur für die Troops verdingt. Außerdem kümmerte ich mich, um die Spionage, welche sehr wichtig war. Aber am meisten ging es mir darum die Reiter zügig nach oben zu bringen und dafür zu sorgen, dass jeder Gladiator immer ein Modell der aktuell besten Waffe besaß, die es gab. Dies war nur dadurch möglich, dass alle Reiter die Notwendigkeit erkannten zusammenzuhalten und alle alles ins Lager warfen was sie hatten. So konnte ich als damaliger Lagerverwalter immer ordentlich dealen und unsere Krieger immer ordentlich kämpfen. Irgendwann danach war die Zeit reif um unsere erste Feuerprobe zu bestehen.\" - \"Dealen? Also Met, Bier und sonstige drogenartige Dinge, wie wir sie uns gerade einfüllen oder was?\" - \"Genau. Alles was man benötigt um mutige Krieger zu gewinnen.\" - \"Fliegenpilze!!!\" - \"Ja, auch fliegende Pilze...Gewirkt hat es allerdings alles nichts. Der erste Krieg der Reiter ging jämmerlich in die Hose.\" - \"Ihr habt auf die Fresse gekriegt? Wer hat euch denn verprügelt?\", fragt Amalog Jovison ganz frech und grinst dabei schadenfroh, während er den letzten Tropfen Bier aus dem dritten Humpen schüttelt und dabei aus den Augenwinkeln Nexus betrachtet, der scheinbar in seinem Hirn nach einem Namen sucht und dabei auch seinen Humpen leert.
...to be continued...
Kontakt: Amaran.Jovian@gmx.net
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Autor: ehemaliger Autor
Dieser Autor hat für den Götterboten gearbeitet, das Team dann aber verlassen.
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