- Redakteure
- Conquerus
- Curiel
- drakonia
- Ivan der Schreckliche
- Lara-Sophia
- Painlady
- Porreefuzius
- Priscylla
- Rael_Steinbrecher
- SirHenry_II
- SnowPrince0504
- Tirgatao
|
|
Grußwort des Monats August
August, der August. Ach Du lieber Himmel, schon wieder August! Der Monat, in dem die meisten des Sternzeichens Löwe geboren sind, die ich kenne.
Es sind ab heute noch 151 Tage bis Weihnachten!
Doch eigentlich wollte ich über das Verschwinden von Dingen schreiben und nicht von August auf Weihnachten schwenken. Also vom Hütchen aufs Stöckchen kommen. Mir wurde nur gerade bewusst, wie schnell dieses Jahr (mal wieder) vorbeigerauscht ist. Konzentration, den Plauderton einmal beiseite und ernsthaft zum Thema kommen.
Kennt ihr das auch, dieses Phänomen, man wäscht Wäsche und ein Socken ist weg? Die Waschmaschine hat ihn förmlich gefressen. Das Verschwinden von Dingen. Vielleicht verschwinden all diese Socken ja in eine andere Dimension? Ich für meinen Teil habe eine ganze Schublade voll einzelner Socken, die sich über Jahre angesammelt haben. Immer hatte ich gehofft, dass bei der nächsten Wäsche der fehlende Zweite noch einmal auftauchen würde. Leider ist dies jedoch nur in den seltensten Fällen passiert.
Ein anderes Phänomen ist, dass Gegenstände, die man in Gedanken beiseite legt, auch verschwinden. Nicht verstanden? Macht nichts, hier nochmal langsamer und deutlicher. Ich zum Beispiel, wenn ich den Autoschlüssel noch in der Hand, und diesem gedanklich beiseite lege. Dann passiert es: ich lege ich den Autoschlüssel irgendwo hin, und er ist weg. Denn in Gedanken liegt er ja bereits schon am RICHTIGEN Platz. Fazit dieser kleinen Gedankenlosigkeit: panisches Suchen. In Gedanken stelle ich meine Mappe, samt Tasche auf das Schränken im Hausflur. Alle Dinge, die ich am nächsten Tag benötige, befinden sich darin. Dann bewege ich mich weiter und am nächsten Morgen große Hektik, weil ich die Mappe nicht finde. Ohne kann ich nicht aus dem Haus, denn dozieren geht nun mal nicht ohne vorbereitete Unterlagen. Oder der vereinbarte Besuch in einer Firma, um ein Projekt zu präsentieren klappt auch nicht, wenn dieser blöde Computer verschwunden ist, auf dem alle Daten sind.
Eine andere Variante, die dann, je nach Gusto, entweder zum Schmunzeln oder zum mitleidig Betrachten anregt, ist folgende. Des Abends komme ich heim, hungrig und der Magen brüllt schon förmlich nach Essbarem. Denn den ganzen Tag hat er noch nichts bekommen ausser Kaffee und einen kleinen Keks, der sich auf der Untertasse fand. Ich öffne den Kühlschrank und was sehen meine erstaunten Augen? Irgendwer hat das Müsli hinein gestellt. Das war bestimmt mein Mann. Mit knurrendem Magen, noch genügend Adrenalin im Blut vom stressigen Job, kommt er auch just in die Küche und erfährt eine Abreibung, die ihn sofort wieder aus dieser vertreibt. Die Tür verschluckt gnädig sein "schwäbische Weiber", doch ich hab's trotzdem gehört. Mit der gut gekühlten Packung Müsli flitze ich hinter ihm her. Schließlich lässt man mich ja nicht so dumm in der Küche stehen. Bei ihm angelangt kommt mir aber schon ein streitlustiges "nimm 50 Cent und ruf jemand an" entgegen. Verblüfft schaue ich meinen Mann an, dann die kalte Müslipackung und trolle wieder unverrichteter Dinge in die Küche. Die Blöße, JETZT etwas zuzugeben, gebe ich mir natürlich nicht. Später am Abend tauche ich bei ihm auf und lade ihn zum Eis ein. Wenn es nicht kurioserweise aus dem Tiefkühler verschwunden ist. Denn Dinge verschwinden bekanntlich auf mysteriöse Art und Weise.
In diesem Sinne, passt auf Euer Zeugs gut auf, die Fremden sind unter uns und verwirren unsere Gedanken!
Lara-Sophia
Nach oben
|
Autor: Lara-Sophia

Meine Trine (Gladiatorin) ist aktiver bei TA seit Herbst 05.
Das Game ist eines meiner Hobbys, dient meiner Entspannung.
Spammen ist besonders während großem beruflichem Stress genial.
TA spiele ich weil mich mein Sohn dazu regelrecht überreden musste.
In meinem RL bin ich selbstständig.
Ein herzliches Dankeschön an Rap Junkie für meinen neuen Avatar und meinen genialen Banner!
Druckversion


|