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Gladiatorenkämpfe im alten Rom: Einleitung

Liebe Götterbotenleser,

in der folgenden Artikelreihe geht es um die Gladiatoren des alten Roms. Eingehen werden wir dabei darauf, wo diese Art der Belustigung herkommt, welche Gladiatoren es gab und für wen diese eigentlich gekämpft haben. Selbstverständlich wird dies gespickt sein von sämtlichen Nebeninformationen.

Bis heute ist nicht zu 100% geklärt, woher diese an sich barbarische Belustigung stammt. Man geht jedoch von einem religiösen Ursprung aus, also das auf Totenfeiern ähnliche Kämpfe stattfanden. Dies zeigen zumindest etruskische Grabmalereien des 6. Jahrhunderts.

In Rom tauchte diese Art des "Totengedenkens" 264 v. Chr. das erste Mal auf, als zwei römische Brüder drei Sklavenpaare, neben dem Scheiterhaufen ihres Vaters, auf einem römischen Marktplatz gegeneinander kämpfen ließen. Dies etablierte sich mit der Zeit in den Kreisen der römischen Adeligen.
Wieso genau diese Kämpfe abgehalten wurden ist unklar, es wird allerdings vermutet, dass so die Eigenschaften der Verstorbenen (im römischen Reich meist Mut, Tapferkeit etc.) demonstriert werden sollten.
Da diese Gladiatorenkämpfe polarisierten und immense Menschenmassen auf die Marktplätze zogen, merkten die Adeligen wie sehr sie dadurch Macht und Prestige beweisen konnten. Schon bald kamen sie darauf die Kämpfe, welche schon bald als "Festspiele" bezeichnet wurden, in größerem und prächtigerem Rahmen abzuhalten. Es diente also ab sofort der Unterhaltung des Volkes, welches schon bald von Tribünen den Kämpfen beiwohnen konnte. Auch Tiere wurden bald in die Kämpfe mit aufgenommen. Je hetzerischer und reißerischer die Kämpfe waren, desto mehr stieg das Ansehen der Adeligen beim "einfachen Volk".
Während der römischen Kaiserzeit gab es schon viele öffentlich finanzierte Spektakel wie Wagenrennen, Theateraufführungen und Tierhetzen schon. Erst nach der Ermordung Caesars wurden dann auch Gladiatorenkämpfe, welche bisher nur privat ausgerichtet wurden, in das öffentliche Programm übernommen. Größere Spektakel waren jedoch dem Kaiser Augustus vorbehalten. Senatoren z.B. durften nur eine bestimmte Anzahl an Gladiatoren einsetzen und auch nur an bestimmten Tagen Kämpfe stattfinden lassen.

Nächstes Mal in der Reihe "Gladiatorenkämpfe im alten Rom" erfahrt ihr mehr über die Gladiatoren an sich, wie sie ausgerüstet waren und was das Leben eines Gladiatoren ausmachte bzw. für ihn bedeutete.

Euer Gastreporter Falcon_



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Autor: Gastautor

Der Gastautor wird als Pseudo-Autor für Artikel verwendet, die nicht von GB-Redakteuren stammen.
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