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Die Geschichte des Orden der eisernen Wölfe Teil 1
Viele Sagen und Mythen erzählen sich die Leute über die Entstehungsgeschichte des Ordens der eisernen Wölfe. Manche handeln von blutigen Schlachten und heroischen Taten andere wiederum berichten über skurile Wolfmenschen aus vergangenen Tagen, aus deren Geschlecht die Ordensritter stammen sollen?.
Doch wie so oft ist es ganz anders und darum möchte ich Euch nun die wahre Geschichte der eisernen Wölfe erzählen:
Nachdem die dunkle Aera, wie die Zeit der Schreckenskriege bezeichnet wurde, endlich durch die Vereinigung aller Heerscharen verschiedenster Völker beendet werden konnte, begann die Zeit der Erneuerung. Ganze Königreiche waren dem Erdboden gleich gemacht worden, welche es nun wiederaufzubauen galt.
Doch in all diesem Trubel wurde es vergessen an diejenigen zu denken, die einen wesentlichen Teil zu ihrem Sieg beigetragen hatten ? die Götter des Lichts.
Diese hatten sie damals gewarnt, dass sich dunkle Mächte zusammengeschlossen hatten, um die Herrschaft an sich zu reißen. Jedoch wurde ihnen nur von wenigen Glauben geschenkt und als das Böse dann tatsächlich zum ersten Schlag ausholte, war es zu spät?die grossen Götter wollten sich aus Trotz, ignoriert worden zu sein, nicht mehr einmischen.
Doch nicht alle von ihnen konnten sich so einfach damit abfinden, wie auch Elaisha eine niedere Gottheit und Schutzpatronin der Wölfe?
Elaisha streifte in ihrer feenhaften Gestalt gerade durch den immergrünen Wald, um nach einem Rudel zu sehen, welches soeben einen Wurf starker Welpen hervorgebracht haben müsste. - Schon immer war es ihr das Liebste gewesen auf der Erde zu wandeln und ihre Schützlinge zu beobachten. Dadurch hatte sie auch ab und an die Gelegenheit gehabt einige Völker aus der Ferne zu betrachten, und ihre Verhaltensweisen kennen und manche davon lieben gelernt, da sie in einigen Dingen ihren Schützlingen gar nicht so unähnlich zu sein schienen?
An ihrem Lieblingsplatz angekommen setzte sie sich auf einen mit weichem Moos bewachsenen Baumstumpf, um an einer kleinen, von der Morgensonne beschienen Lichtung, auf das Erwachen des Waldes zu warten?.als eine ihr allgegenwärtige Stimme ? Hermes der Götterbote - die Entscheidung verlauten liess, dass sich die Götter in die kommenden Geschehnisse nicht einmischen würden?
So stark verbunden, wie Sie es mit einigen Geschöpfen dieser Welt war, schien es ihr in diesem Moment als ob ihr irgendetwas plötzlich die Luft abschnüren wolle? und vor ihren Augen war keine Waldlichtung mehr und auch das Zwitschern der Vögel hatte ein appruptes Ende gefunden. Vielmehr hatte sie auf einmal ein Schlachtfeld von solcher Grausamkeit vor sich, wie sie es noch nie gesehen hatte?.die dunklen Mächte hatten mit ihrem Feldzug begonnen, und ein Blick in ein Leben voller Leid hatte sich ihr offenbart?diese Einblicke sollten von nun an immer wiederkehren...
Noch Benommen von diesen Bildern überfiel sie ein Gefühl von tiefer Trauer und Verzweiflung für all die Leben, die sie dahinscheiden gesehen hatte und sie begann bitterlich zu weinen?.für jede Seele, die seinem Körper entrissen worden war eine Träne?und derer waren es viele?
?so sagt man, ein See sei an der Stelle am Wald entstanden, wo Elaisha gesessen hatte und von nun an ward sie im Volksmund nur noch als Elaisha, die Weinende bekannt, die auch heute noch für jede dahingehende Seele eine Träne vergießt.
Doch selbst für eine Göttin wäre dieses Schicksal unerträglich gewesen. So ergab es sich, dass die einstige Schutzpatronin nun selbst zur Beschützten wurde. Denn die Wölfe hatten sie schon seit jeher in ihr Rudel aufgenommen und wer einmal dazugehörte, den liessen sie nicht im Stich. So versuchten die Wölfe ihr Leid zu mindern indem sie jede Nacht mit ihr weinten und es auch heute noch tun, wenn sie bei Vollmond gen Himmel heulen.
mfg Acerus
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Autor: Gastautor
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