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Chronik: Copa - Die Bruderschaft
Chronist der Copa-Bruderschaft: Crying_Freeman
Während Desaster und Darth Sylas auf dem Weg nach Esquilin waren, um das Dorf von Kangaax und seinen Getreuen zu erreichen, war ein anderer Mann bereits lange zuvor in das Dorf gelangt. Sein Äußeres wirkte mystisch, er war von hagerer Gestalt. Seine Kapuze verdeckte die Augen. Hier in der Bruderschaft war er als Nightwalker bekannt. Er war ein Gründungsmitglied der Bruderschaft, und hier am Lagerfeuer, wo er sich des Abends gerne wärmte, erinnerten sich die Mitglieder an die Geschichte des Nightwalker:
Nightwalker wurde als 1. Sohn eines Adligen geboren Auf der väterlichen Burg führte er ein geruhsames Leben. Der Vater war wohlhabend, so ließ man es Bjoern von Bottenberg, wie Nightwalker mit bürgerlichen Namen hieß, ein gutes, exquisites Leben angedeihen. Er lernte bei Privatlehrern und schnell stellte sich heraus, dass er ein intelligenter und lernfähiger junger Mann war.
Bjoerns Mutter brachte ihm mit verschiedenen Meistern das Bogenschießen bei, für welches er eine hohe Begabung zu haben schien. Doch schnell wurde seine wahre Begabung offenbart. Seine ganze Liebe galt dem Schwert, dass er führte wie kein Zweiter! Sein Vater war es, der ihn in die Schwerttechniken einweihte und bald waren Bjoerns Fähigkeiten über die Grenzen hinaus bekannt.
Bjoern lernte auch zu reiten, das kämpfen vom Pferd aus mit Bogen und Schwert, kurzum Bjoern von Bottenberg war der geborene Krieger.
Er bekam die ganze Aufmerksamkeit seiner Eltern, bis zu dem Tag als sein Bruder Adonai geboren wurde! Auch Bjoern kümmerte sich anfangs nur um seinen Bruder, brachte ihm das kämpfen bei und wollte ihn auch in anderen Dingen unterrichten. Doch der junge Adonai sträubte sich vehement. Ihn interessierte nur das kämpfen. Zudem erwies er sich als Meister der Intrigen.
Adonai war nicht von edlem Gemüt wie sein Bruder. Lieber spielte er den anderen Streiche, kommandierte sie herum und besaß kein Benehmen! Das betrübte die Familie zutiefst. Als es immer schlimmer wurde und man keinen anderen Rat mehr wusste, schickte man ihn in die Hauptstadt, um ihn dort unterrichten zu lassen. Darin sah die Familie die einzige Chance, ihn noch zu einem guten Menschen zu bekehren.
Adonai aber sah darin nur eine Verbannung und verfluchte die Familie, fügte sich aber und ging. Doch gab es Krieg zu dieser Zeit! Kaum war Adonai in der Hauptstadt angekommen, wurde diese angegriffen. Die Hauptstadt fiel, doch Adonai konnte sein Leben retten. Niemand wusste, was ihm in dieser Zeit widerfahren ist. Adonai kam sehr verbittert nach Hause zurück. Er warf seiner Familie vor, ihn absichtlich dorthin geschickt zu haben um dort zu sterben. Sein Hass wuchs mit jeden Tag, jeder Stunde und jeder Minute.
Noch bevor Adonai reagieren konnte, stellte sein Vater eine hauseigene Armee auf, die der königlichen Garde zur Hilfe eilen sollte. Bjoern schloss sich ihr an und auch Adonai war ganz wild darauf mitzureiten. Doch der Krieg gegen die dunklen Horden verlief schlechter als erwartet! Der König wich mit seiner Armee nach Norden aus und bei dem Versuch ihr hinterher zu eilen, stieß die Armee von Bjoerns Vater auf die dunklen Horden!
Die Übermacht war erdrückend, doch die Armee kämpfte mit ganzem Mut der Verzweiflung. Doch alle Mühen waren umsonst: Die Bottenberg-Armee wurde eingekesselt und geschlagen! In dieser Schlacht fiel auch Bjoerns und Adonais Vater. Er kämpfte wie ein Tier, Bolzen und Pfeile durchschlugen seine Rüstung. Überall klafften offene Wunden, doch streckte er immer noch Gegner nieder! Erst als ihn 4 Gegner förmlich aufspießten mit ihren Schwertern, sank er tödlich getroffen zu Boden!
Bjoern musste das traurige Schauspiel mit ansehen. Er sah, wie sein Vater zu Boden sank und wusste, dass die Schlacht verloren war! Ein letzter Blick zurück, dort hinten sah er Adonai kämpfen, doch er musste weg. Das Blut lief in Strömen an seinem Körper hinunter, er konnte sein eigenes von dem Blut der Gegner nicht mehr unterscheiden. Da die Schlacht fast zu Ende war und er blutüberströmt wegtorkelte, beachtete ihn niemand. So schaffte Bjoern es zu entkommen.
Sein Weg führte auf dem schnellsten Weg zurück zur heimischen Burg. Ungeachtet der Wunden ritt er auf seinen treuen Pferd schnellstmöglich sorthin. Doch er sah schon von weitem die Rauchschwaden aufsteigen ...
NEEIIIIN!!!!
Bei der Burg angekommen fand er nur noch die verkohlten Reste seiner Familie. Seine Mutter hatte man enthauptet. Freunde und Spielgefährten aus Kindheitstagen wurden gehängt oder grausam zu Tode gefoltert. Verbittert schwor Bjoern Rache zu nehmen! Rache an diesen dunklen Horden.
Man sagt, damals ist sein Herz gestorben. Seitdem soll er kein Mitleid mehr verspüren und keine Schmerzen. Doch als er die Mutter und all die anderen Leichen begraben hatte, traf Adonai ein. Wie er es geschaffte hatte zu überleben, blieb ein Rätsel, doch nun standen sie gemeinsam am Grabe ihrer Mutter. Es sollte das letzte Mal gewesen sein, dass man sie so vertraut sah.
Anschließend trennten sich ihre Wege. Während der ganzen Zeit, als sie die Leichen begraben hatten, sprachen sie kein Wort miteinander, dann trennten sie sich wortlos.
Da die Zeiten gefährlich waren und überall feindliche Truppen lauerten, bewegte sich Bjoern nur nachts. Sein Pferd ließ er bei einem befreundeten Gut. Zu gefährlich war es, sich auf einem Pferd durch das Land bei Nacht zu wagen. Schnell machte er sich einen Namen, egal wie groß der Trupp war auf den Bjoern stieß: Er vernichtete ihn! Schlugen die Soldaten nachts ihr Lager auf, stellten sie schon doppelte Wachen auf. Und doch fand man am nächsten morgen nicht viel mehr als ein niedergebranntes Feuer und die leblosen Körper der Soldaten. Kein Geräusch hatte die Nacht durchbrochen, Bjoern tötete schnell und lautlos.
Die Bürger und seine Feinde nannten ihn Nightwalker. -Der, der sich nur in der Nacht bewegt und den Tod bringt-
Eines Nachts stieß Nightwalker auf eine kleine Gruppe Kämpfer - Ihr Anführer stellte sich als Tosch vor. Da Nightwalker die dunklen Horden bekämpfen wollte, gesellte er sich zu Ihnen. An diesen Abend lernte er noch weitere Mitglieder dieser Gruppe kennen. Kangaax, Hardkore und Mythology hießen sie. Es sollte noch weitere geben, die zu der Gruppe gehörten. Allesamt Leute mit besonderen Fähigkeiten, aber noch etwas an ihnen war besonders: Der Gedanke, der sie einte!
Es war der Gedanke einer Bruderschaft! Sie nannten sich "Copabruderschaft". Die Idee der Bruderschaft und die Gefährten gefielen ihm so gut, dass er Kangaax' Angebot zu bleiben gerne annahm. Unter der Voraussetzung gegen die dunklen Horden kämpfen zu können versprach Nightwalker hoch und heilig:
Hiermit stelle ich mein Schwert in die Dienste der Bruderschaft und gelobe ewige Treue!
Von nun an sah man Nightwalker nur noch Seite an Seite mit seinen neuen Brüdern, einer Familie der ganz besonderen Art!
Doch von Zeit zu Zeit hörte man immer noch Berichte über Soldaten, die den Morgen nicht mehr erlebten ...
Der Nightwalker war unterwegs!
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Autor: Lara-Sophia

Meine Trine (Gladiatorin) ist aktiver bei TA seit Herbst 05.
Wächter des Limbus, Silva Romae, Rude Boys, Tir Na Nog, Rude Boys, Copa - die Bruderschaft und Neu Avalon die Allianzen in denen meine Gladiatorin zu Hause war.
Das Game ist eines meiner Hobbys, dient meiner Entspannung.
Spammen ist besonders während großem beruflichem Stress genial.
TA spiele ich weil mich mein Sohn dazu regelrecht überreden musste.
In meinem RL bin ich selbstständig.
Ein herzliches Dankeschön an Rap Junkie für meinen neuen Avatar und meinen genialen Banner!
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