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Liebesglück durch TA

Unverhofft kommt oft...

An dieser Stelle des GB möchte ich nun zum zweiten Mal die Geschichte zweier Liebenden erzählen, die sich in und durch TA gefunden haben. Es ist die Geschichte von Copec* und Iza*. Beide haben 2003 angefangen, TA zu spielen und jeder verlebte das Spiel auf seine Weise. Sie ahnten nicht, dass sich ihr Leben bald grundlegend verändern würde. Damals gehörten sie zu den unterschiedlichen Seiten des Spieles. Einer von ihnen auf der Seite des Lichtes, der andere auf der der Dunkelheit. So bemerkten sie einander auch das allererste Mal im TAF: Wie üblich würde in den Threads diskutiert, gestichelt und hier und da ein kleiner Seitenhieb verabreicht. Copec war dabei, ein Meister der spitzen Zunge, wie mir von Iza berichtet wurde. Iza war eine derer, die einen kreativen Seitenhieb Copecs einstecken musste. Iza ärgerte sich darüber, konnte aber auf der anderen Seite nicht verleugnen, dass er Eindruck bei ihr geschunden hatte. Zu dem damaligen Verhältnis der Allianzen zueinander sei gesagt, dass Copec Izas Allianz sogar mit Krieg drohte. Natürlich war dadurch die Einstellung zueinander nicht unbedingt die Beste.

Die Zeit verging und jeder lebte sein Leben in TA. Hier und da las man voneinander im Forum, doch ein richtiger Kontakt zueinander kam nicht zustande. Um einen Neuanfang mit einem anderen Account zu beginnen, verließ Iza dann ihre Allianz, löschte ihre Gladiatorin. Ein neuer Name, eine neue Allianz, die ihr wieder die Freude am Spiel zurückgeben sollte und vor allem Abstand zu ihrer bisherigen Vergangenheit in TA. Das Treffen der Illuminaten 2005 stand an und beide hatten sich, so der Zufall oder das Schicksal es wollte, angemeldet. Iza wollte nicht, dass jeder wußte, dass sie bereits vorher unter einem anderen Namen in TA unterwegs gewesen war. Ihr neues TA - Leben zählte, und nicht das zurückliegende.

Auf dem Treffen bemerkte Iza Copec und umgekehrt. Ihm wurde von irgendwoher zugeflüstert, dass es sich um Iza handelte, wobei man ihm ihren alten Namen nannte. Die Blicke verfolgten einander und irgendwann kamen die Beiden ins Gespräch. Das Lächeln, mit welchem Iza Copec begrüßte, verging ihr, als dieser sie mit ihrem alten Nick ansprach. Sie war darauf bedacht, dass man sie mit dem neuen Nick in Verbindung brachte und Copec hatte ihr durch seine Begrüßung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Obwohl sie sauer auf Copec war, interessierte sie sich für diesen Mann. Interesse, ihn trotz des etwas unglücklichen Starts näher kennen zu lernen. Er war ihr sofort aufgefallen, einen Grund hierfür konnte sie nicht benennen. Aber der Funke war übergesprungen. Er blickte ihr hinterher und sie ebenfalls. Doch vorerst kamen die beiden nicht über etwas Smalltalk hinaus.

Das Treffen ging zu Ende und Beide, kaum daheim angekommen, nahmen via ICQ den Kontakt zueinander auf. In den nun folgenden Gesprächen zeigte sich sehr schnell, dass Iza und Copec viel miteinander gemeinsam hatten. Der Dialog wurde weiter vertieft, persönlicher. Es zeigte sich für Iza, dass Copec ebenfalls an ihr interessiert war, was sie mehr als freute. Irgendwann reichte das Medium ICQ nicht mehr aus und es kam zu Verständigungsschwierigkeiten. So kam es, wie es kommen mußte: die Telefonnummern wurden ausgetauscht und der Kontakt zueinander vertiefte sich weiter. Anfangs telefonierten sie nur einmal in der Woche, doch wurden die Telefonate mit der Zeit immer häufiger, bis die Telefonate täglich statt fanden und auch in der Länge deutlich zunahmen. Doch dies reichte beiden letztendlich auch nicht mehr. Iza schlug vor, wenn sie eine Freundin in seiner Nähe besuchen käme, sie doch gerne mal auf einen Kaffee bei ihm vorbei kommen könne. Dass es sich dabei um 700 Kilometer Streckehandelte, die sie für einen Kaffee auf sich nehmen würde, ignorierten beide.

So fuhr sie, da sie als Einzige ein Auto besaß, die 700 km Strecke. Beiden war jedoch klar, dass an eine Rückfahrt am selben Tag nicht zu denken war. Der Tag war gefüllt mit Gesprächen, bei denen beide immer wieder feststellen mussten, wie sehr alles einfach zusammen passte. Wie sehr sie beide einfach zusammenpassten. Man redete und näherte sich einander an. Copec war der Schüchterne von Beiden, der Anfangs nicht so recht wußte, wie er mit Iza umgehen sollte. Um seine Verlegenheit und Schüchternheit zu überspielen, beging er sogar die Verzweiflungstat, ihr seine alten Schulzeugnisse zu zeigen. Er, der zu dem damaligen Zeitpunkt noch in der Ausbildung war, sah keinen anderen Weg ihre Aufmerksamkeit zu erringen. Er wußte scheinbar nicht, dass er bereits ihre volle Aufmerksamkeit genoss. Sie fand ihn überaus süß und schien keineswegs abgeschreckt, nein im Gegenteil. Der Funke sprang über. Der Grundstein für die Beziehung war gelegt. Doch bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie einander nicht ihre Liebe gestanden.

Da es nur ein Bett gab, lagen Iza und Copec zur Schlafenszeit Arm in Arm in Copecs Bett. Iza wollte es sich nicht nehmen lassen herauszufinden, was sie füreinander empfanden. Und so fragte sie ihn geradewegs auf den Kopf zu, wie die Sache zwischen ihnen nun stünde. Er, der sich bis dahin als der Schüchterne gezeigt hatte, gestand ihr, dass er sich in sie verliebt hatte. Es folgte ein Kuß und Copec und Iza schwebten im siebten Himmel. Das Wochenende, welches sich aus dem einen Kaffee entwickelte ging zu Ende und Iza mußte wieder nach Hause. Dies war der Beginn einer großen Liebe.

Die Schüchternheit, die Copec bis zu dem Wochenende an den Tag gelegt hatte, war mit einem Mal verflogen. Nach zwei Wochen warf Copec Iza vor, dass sie doch endlich zugeben solle, dass sie ihn liebe. Damit wartete sie, bis sie nicht das Gefühl hatte, dass ein "Ich liebe Dich" zu früh ausgesprochen sei. Sie wollte sich ihren Gefühlen schließlich sicher sein. Bereits nach drei Wochen fragte Copec Iza, wann er denn bei ihr einziehen dürfe, um die Fernbeziehung zu einer "ordentlichen" Beziehung zu machen. Iza, nannte Copec frech wie Oskar. Ich würde ihn verliebt wie "Bolle" nennen. Es sollte noch 7 Monate dauern, bis Copec zu Iza zog, denn dann hatte er seine Ausbildung beendet. Er wollte sein Abitur nachmachen und das Argument, dass er dies in jeder Schule Deutschlands machen könne, zog. Natürlich war da die Liebe und auch das Zusammensein ein Hauptargument, aber zu diesem Zeitpunkt passte einfach alles.

Die Beiden sind nun fast 2 Jahre glücklich miteinander und wollen den Anderen nicht mehr missen. Mittlerweile stehen beide in TA auf der gleichen Seite, was sich einfach ergeben hat und arbeiten in der gleichen Allianz. Die Vermischung von RL und VL macht beiden, aufgrund ihrer Liebe keine Schwierigkeiten. Sie halten zusammen und zeigen einander ihre Liebe immer wieder in kleinen Gesten, die doch viel bedeuten. Sei es eine kleine Massage bei Verspannungen oder einem einfachen "Ich liebe Dich".

Abermals hat sich ein Paar über TA gefunden und ist glücklich. Ihr Weg war vielleicht nicht holprig, aber nicht minder schwierig. Nun, wo sie zusammengefunden haben, ist der eine nicht vom anderen wegzudenken. Es zeigt sich, dass eine Schüchternheit überwunden werden und Beziehung daraus entstehen kann. Ich wünsche Beiden an dieser Stelle alles erdenklich Gute und wünsche euch, dass eure Liebe weiterhin so prächtig erblüht. Ihr seid euren Weg gegangen, wie sich eine Blume unerbittlich ihren Weg an die Sonne erkämpft. Doch ihr könnt nun gemeinsam kämpfen und werdet es aus dem Grund leichter haben.

Ich bin sicher, dass es noch mehr Paare gibt, die sich wie Copec und Iza über TA kennen gelernt haben. Meldet euch doch bitte bei der Redaktion oder direkt bei mir, denn gerne würde ich auch eure Geschichte erzählen.


*Name von der Redaktion geändert.



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Autor: Rael_Steinbrecher

Rael_Steinbrecher

Meine Gladiatorin existiert seit 2003. Mein Werdegang ging von Legendenheim zum Orden der Rose bis zu den Amazonen. Dort bin ich seit Mai 2007 zu finden. TA dient für mich als Entspannung und vor allem als kreative Auslebungsmöglichkeit durch das RPG. Ich bin am 21.08.1975 geboren, als Orthoptistin und QMB tätig gewesen bis Januar 2007. Nun beruflich Mutter."

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