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Kolumne - Kohlendioxidbelastung auf dem Schlachtfeld
In letzter Zeit ist vermehrt beobachtet worden, wie übermächtige angreifende Gruppierungen Angriffe auf eine vermeintlich kleine Streitmacht verloren haben ohne dass diese wirklich was für ihren Sieg konnten. Oder doch?
Nach längerer Recherche wurde herausgefunden das nicht die Kühe auf den Feldern oder die Massen an Ochsenwagen auf den Handelswegen zwischen den Allianzen, die für häufigen Staus sorgen, für die Kohlendioxidverseuchung in unseren Landen verantwortlich sind, sondern der gemeine kriegerische Gladiator selber. Das stellt sich doch die Frage wie es dazu kommen kann?
Durch die doch sehr hohen Kriegsaktivitäten um Rom herum kommt es an markanten Wegkreuzungen zu Gladiatorenstauungen an diversen Raststätten. Dadurch können nicht mehr alle Gladiatorengruppen ihre Geschäfte verrichten und müssen mit gefülltem Darm auf das Schlachtfeld.
Was passiert? Der Gladiator verdaut das gerade zu sich genommen Schlachtmahl (mit schicker Zieraxt) und kann sein Geschäft nicht verrichten, da man nirgends sein Ruhe hat, der Kommandant schnell beim Feind sein will und man den Anschluss verlieren würde, wenn man sich doch in Dickicht schlagen würde, also muss der gemeine kriegerische Gladiator einhalten.
Durch dieses Einhalten beginnt der Verwesungsprozess schon im Gladiatorendarm und somit eine massive Gasbildung im selbigem. Das hat zur Folge, dass sich der Druck erhöht, denn das Gas hat ja nur wenig Platz, und Magenkrämpfe ergreifen den aufrechten Krieger. Da die Krieger diesen Zustand nicht lange aushalten, man zudem kein gutes Bild abgibt (so in Fötusstellung) und die Moral in den Keller geht, muss der Druck abgebaut werden, durch einen kräftigen tiefen Furz!!!
Dieser Furz hat weit reichende Folgen. Die einfache Abgabe von Kohlenmonoxid verbindet sich in einer komplizierten Reaktion mit dem Sauerstoff der Luft. Diese Reaktion vermindert den Sauerstoffgehalt der Luft um 75 Prozent, so dass nur noch eine mögliche Sauerstoffsättigung von 26 Prozent in der Gladiatorenlunge möglich ist. Dadurch werden die Gladiatoren müde und verlieren zusehends ihre Angriffe. Oder aber die Angreifer leiden unter der seltenen Ohnmachtskrankheit und wachen irgendwann vollkommen nackt auf dem Schlachtfeld auf ohne zu wissen was ihnen widerfahren ist. Folgen davon sind meist Grippeepidemie, die erst in knapp 1900 Jahren erfolgreich behandelt werden können.
Was kann nun gegen diese akute Lage getan werden? Die Ochsenkarren sind es ja nicht Schuld, also kann man hier schon mal keine Verbesserung erreichen. Müsste man also bei den Raststätten nachbessern und mehr Austrittsmöglichkeiten für den gemeinen kriegerischen Gladiator anbieten. Allerdings würde die finanzielle Belastung nicht von Roms Staatskasse getragen werden, der ja bekanntlich die Raststätten in allen Landen unterliegen.
Was bleibt also noch? Genau der gemeine kriegerische Gladiator. Hier kann man an vielen Stellen ansetzen. Wir gehen aber nur auf zwei Punkte ein, der mobile Lokus von Roms angesehenem Marmorhersteller diXimus oder aber der in Rüstungen eingebaute Luftreiniger mit Kohlefilter.
Den mobilen Lokus von diXimus könnte man auf einem Ochsenkarren, der ja keine Belastung hervorruft, mit auf Schlachtfeld führen, was bei einem Model allerdings die Problematik hervorruft, dass der gemeine kriegerische Gladiator Nummern ziehen müsste und somit der Teufelskreis nicht durchbrochen wäre, da beim Warten wieder die Furzproblematik auftreten würde.
Man könnte natürlich auch bei der anzugreifenden Fraktion anfragen, ob diese so freundlich wäre und ein Dutzend mobile Loki aufs Schlachtfeld platzieren würde. Somit hätte die angreifende Fraktion einen Vorteil und könnte den Angriff gewinnen. Aber welche Allianz würde sich sowohl die Festung wie auch die teuren mobilen Loki (Anm. d. Red: Basismodell ab 2.000.000 Denarii) vom Feind verwüsten lassen? Keine! Also wird der angesehene Marmorhersteller diXimus an diesem Projekt Pleite gehen!
Kommen wir zum eingebauten Luftreiniger mit Kohlefilter. Diese Möglichkeit würde der Schmiedegilde einen warmen Geldregen einbringen, da man die Patente innehat und jeder Rüstungsschmied erst eine teure Fortbildung (Anm. d. Red: Preise sind noch nicht auf dem Markt) machen müsste. Allerdings würde man den aktuellen Kriegertyp ändern müssen, der definitiv für das Modell Luftreiniger zu schwach ausgestattet wäre. Die Rüstung alleine wiegt gute 2500 Gewichtseinheiten, der Luftreiniger mit Kohlefilter würde mit weiteren 5000 Gewichtseinheiten zu Buche schlagen, was unspezifische Rückenschmerzen zur Folge hätte. Diese werden aber von keiner Kasse übernommen wodurch der gemeine kriegerische Gladiator zur Invalidität verdammt wäre und somit aussterben würde.
Bleibt also nur weiterhin furzende Gladiatoren vor den eigenen Toren zu begrüßen.
In dem Sinne
Erid\'Dalis
P.S. Leserbriefe können an [url=\"mailto: erid_dalis@final-netwar.net\"]Erid\'Dalis[/url] geschickt werden
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Autor: ehemaliger Autor
Dieser Autor hat für den Götterboten gearbeitet, das Team dann aber verlassen.
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