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Klatsch und Tratsch
Nach den Erlebnissen im Schankraum war ich froh endlich auf meinem Zimmer angekommen zu sein.
Ich ließ die Türe leise ins Schloss fallen und verriegelte die Türe aus Gewohnheit - man weiß nie wie die angetrunkenen Männer nachts dachten und wie sie sich verhalten würden.
Ich ging langsam zum Fenster und fuhr mir durch die Haare.
Am Fenster angekommen öffnete ich beide Fensterflügel.
Die kühle Nachtluft fühlte sich gut an und ließ den Stress des Tages ein wenig von mir abfallen.
Ich stand am offenen Fenster, der Mond erhellte den Bereich vor dem Stall nur sehr spärlich.
Ich erkannte aber, das sich dort 3 Männer an einer Wand des Stall es gemütlich gemacht hatten und sich unterhielten.
Der leichte Wind der Nacht stand leider ungünstig und so drangen nur einzelne Wortfetzen herüber zu meinem Fenster.
Ich stellte mich an eine Seite des Fensters so dass die 3 mich nicht sehen konnten, selbst wenn sie durch Zufall zu meinem Fenster herüberblicken würden.
Viel konnte ich auch nicht aufschnappen.
Aber die wenigen Worte ließen mich meine Reiseroute für die nächsten Tage überdenken.
Oberlampe - Brautschau - Fest. Mehr war leider nicht zu verstehen denn der Wind blies leider nicht gleichmäßig sondern in leichten Böen und so kamen nur Wortfetzen herüber zu mir.
Aber ich konnte mir ja so einiges zusammen reimen.
Offensichtlich war der Hohepriester des Zirkel des Lichts des Alleinseins müde. Das er alleine in seinem Palast weilt - das ist hinlänglich bekannt.
Wenn die Oberlampe - wie hieß der denn überhaupt noch - den Namen musste ich Morgen vom Wirt rausbekommen - jetzt ein Fest veranstalten würde um sich auf Brautschau zu begeben - dann musste ich natürlich dabei sein - keine Frage. Und wie ich meine optischen Reize ins Licht zu rücken habe - da machten mir nur wenige Frauen was vor.
Ich beschloss also meine Reiseroute zum Tempel des Hohepriesters um zu ändern.
Eigentlich war der Tag für meine Berichterstattung an den Götterboten recht erfolgreich.
Ich beschloss, am nächsten Morgen nach dem Frühstück mich hin zu setzen und meinen Bericht an Ivan zu schicken um in der nächsten Ausgabe die neuesten Gerüchte zu veröffentlichen.
Mit einem guten Gefühl legte ich mich ins Bett nachdem ich das Fenster verschlossen hatte und fiel in einem traumlosen Schlaf.....
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Autor: Painlady
Keiner Allianz zugehörig.
Unter ihrem Künstlernamen ist sie in der Welt der Gerüchte zu Hause und sammelt alles ein was sie hört und was man ihr berichtet und gibt das an die Redaktion weiter darüber - ohne Rücksicht auf ihr persönliches Wohl.
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