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Grußwort des Wonnemonats - Mai

Manches Mal habe ich mir schon überlegt, wie groß eigentlich die Gefahr eines Virus oder anderen unangenehmen Dingen, die man sich beim Surfen im Internet einfangen kann, ist. Besser gesagt, wie groß ist die Gefahr, dass der Computer, den man benutzt, infiziert werden kann, von Würmern, Trojanern und dergleichen mehr.

So gut wie jeder, den ich kenne, ist schon betroffen gewesen. Ein ganz schlimmer Fall, sogar in meiner Familie, dass die Hardware angegriffen und die Festplatte regelrecht "zerfressen" wurde. Wenn ich dies einmal so laienhaft ausrücken darf. Jedenfalls in diesem Beispiel wurde die Festplatte immer kleiner und kleiner, sodass letztlich der PC nicht einmal mehr etwas speichern konnte. Irgendwann wurde dann die Festplatte ausgebaut und gegen eine Neue eingetauscht. Die Alte wurde selbstverständlich untersucht und von Freaks mit allen möglichen Methoden gesäubert, jedoch ohne Erfolg. Die befallenen Sektoren waren fast alle so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie zerstört waren.

Durch einfaches Surfen kann man sich etwas "einfangen". Gegenfrage: Auf welchen Seiten muss man sich herumtreiben, um Webmastern oder anderen Usern in die Hände zu fallen, die dann versuchen, den fremden PC auszuspionieren? Kriminelle Energie in der Anonymität des World Wide Web. Unsichtbar und im Cyberspace lauernd...

Diese Frage stellt man sich immer so lange, wähnt sich in Sicherheit. Schließlich hat man eine Firewall und Virenprogramme installiert bzw. eingerichtet. Doch das Wettrüsten geht weiter, unbemerkt und dann irgendwann kommt der Tag, an dem man selbst betroffen ist. Genauso ging es auch mir. Schlimm war nur, dass ich selbstverständlich keine regelmäßigen Back-ups gefahren habe. Und als mein PC dann gezwungenermaßen in die Grütze ging, waren viele privaten und auch geschäftlichen Unterlagen auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Der Ärger war groß, sehr groß. Wut über das, was man vorher nicht so ganz verstehen konnte, die Gefahr ist ja nicht fassbar, man sieht sie mitunter nur manchmal an ihren Auswirkungen, formulierte man lautstark, begleitet mit deftigen Ausdrücken, die man hier lieber nicht benennt. Wer macht so etwas, die Frage die man sich, ich mir zumindest, als Nächstes stellte. Wer in drei Teufels Namen macht so etwas und mit welchem Grund. Die ganz normale Frage nach dem Warum, dem Warum, weil es nicht begreifbar ist.

Ein jeder, der schon einmal mit diesem Problem zu kämpfen hatte, kann mich sicherlich verstehen, dass ich auch Wochen nach der Katastrophe immer noch wütend bin. Wütend wegen der verlorenen Zeit, wütend über den Verlust des unwiederbringlich Verlorenen. Das Gefühl der Hilflosigkeit und der Ohnmacht. Sicher, eine neuere Version von Gegenmaßnahmen schützt, aber doch nur so lange, bis etwas Neues, Feindliches im Cyberspace kursiert.

Offensichtlich hilft nur Ruhe bewahren, den PC abzuriegeln, regelmäßig ein Back-up fahren und hoffen, dass es einen nicht gleich wieder erwischt. In diesem Sinne, allen gleichermaßen Leidgeprüften und bislang glücklich verschonten, einen wunderschönen Wonnemonat Mai 2008.

mfg Lara-Sophia



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Autor: Lara-Sophia

Lara-Sophia

Meine Trine (Gladiatorin) ist aktiver bei TA seit Herbst 05. Wächter des Limbus, Silva Romae, Rude Boys, Tir Na Nog, Rude Boys, Copa - die Bruderschaft und Neu Avalon meine Wirkungsstätten.
Das Game ist eines meiner Hobbys, dient meiner Entspannung.
Ich bin zu TA durch meinen Sohn gekommen, bin 1963 geboren und freiberuflich/selbstständig tätig.

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