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Ein Wochenende mit... Amboss und Procyon

Vorwort:

Liebe TA-Gemeinde,

zunächst einmal möchte ich all denen danken die so viel ihrer wertvollen Zeit weggeschmissen haben um meinen ersten Artikel zu lesen. Das war nicht selbstverständlich und um so mehr habe ich mich gefreut als ich aus der Chefredaktion die Nachricht bekam, daß der Artikel es zum meistgelesenen der letzten Ausgabe gebracht hat. Dickes Dankeschön an all Euch Spinner da draußen!

Diese zweite Ausgabe meiner RL-Berichte stellt Euch nun mal zwei Typen vor, die in TA weniger bekannt sind. Amboss ist evtl. als ehemaliger Generalsekretär von Furor Teutonicus wieder zu erkennen, Procyon aber wird den wenigsten etwas sagen. Beide sind inzwischen wieder Mitglieder der Teutonen und ich habe sie anlässlich des Geburtstages von Amboss in Marburg getroffen. Procyon ist dazu aus Bochum angereist.

Wie schon das letzte mal gibt es wieder ein paar Bilder von dem Elend.

Urteilt mit Huld und Geduld...

Euer Fuzi




Folge 2.

Amboss und Procyon



Freitag, 18.04.2008, Bielefeld/Quelle, 19:15

Ich stehe an der Ecke und warte. Ein Bild das sich durch die letzten Tage und Wochen meines Lebens gezogen hat, seitdem ich kein Auto mehr habe.
Dieses Stück Freiheit das mir dadurch entzogen wurde vermisse ich mit jeder Faser meines Körpers und meiner Seele.
Ich warte auf eienen freundlich klingenden Jordanier der mich mit nach Marburg nehmen soll. Die Mitfahrzentrale erlöst mich immerhin vom Joch der öffentlichen Verkehrsmittel. Der gute Herr ist recht pünktlich und ich steige in einen Kleinwagen der Marke Proton ein, dessen Innenausstattung aussieht wie ein Shishazelt. Ne Menge orientalisches Gebömsel und die Musik natürlich passend dazu gewählt. Die Bahn finde ich schlimmer. Auf geht's.



Freitag, 18.04.2008, Auffahrt zur Autobahn Richtung Paderborn, ca. 19:30

Der gute Junge labert mich von der Seite voll und erzählt mit von seinem Studium. Ich schlafe derweil fast ein, als ich bemerke dass er unsere Ausfahrt verpasst hat. Ich schrecke hoch, und mache ihn lautstark darauf aufmerksam. Ihm scheint das peinlich zu sein und er ist bemüht seinen Fehler durch einen sofortigen U-Turn auf der Kraftfahrstraße zu beheben. Ich bekomme eine Art Herzanfall und kralle mich in den Sitz. Ihm fällt schnell auf dass das Kacke war und macht einen 360 draus. Weiter geradeaus... ich muss schlafen oder sterben... nur das kann helfen.

Gleicher Tag, irgendwo in Paderborn, 20:XX

Wir haben gerade eine kleine, blonde Biologiestudentin rausgelassen, die während der Fahrt recht still auf dem Rücksitz mitgefahren ist. Sie bedankt sich artig, zahlt und läuft dann schnell weg.
Wir drehen und fahren raus aus Paderborn und nehmen einen Weg der mir irgendwie nicht wie der vorkommt, den wir nehmen sollten um so schnell wie möglich nach Marburg zu gelangen. Auf meine Anfrage dies bezüglich fragt er ob ich denn seine Anzeige nicht ganz gelesen hätte. Er würde nicht direkt nach Marburg fahren sondern könnt mich in einem Kaff rauslassen, das ca. 30 km außerhalb der Mauern meiner Destinationsstadt liegen würde. Mit einem Klos im Hals schreibe ich Amboss von dieser Entwicklung und teile ihm mit dass ich dann da abgeholt werden müsste anstatt irgendwo in der Marburger Innenstadt. Amboss verflucht mich und meine Nachkommen der nächsten 26 Generationen aber stimmt zu.

Irgendwann später.. es ist dunkel und kalt und spät

Nach einer kuriosen Fahrt durch die hessische Provinz und ohne weitere fahrtechnische Eskapaden erreichen wir das malerische Allendorf/Eder, wo mein Fahrer abkassiert und mich vor einem Imbiss im Stadtteil Battenfeld rauswirft.
Kennt ihr diese abgeranzten Tanken in der Wüste aus den amerikanischen Roadmovies? Dies hier muss die hessische Variante davon sein. Da Amboss und Procyon gerade erst raus sind aus Marburg, gehe ich rein und bestell mir ein Schnitzel und n Bier. Irgendwann muss ich ja mal anfangen zu trinken. Ich gehe jede Wette ein das die Jungs mir schon ne Jolle voraus sind. Beides ist lecker, aber die beiden Dorftrottel am Nebentisch die sich über möglichst tödliche Kampfsportarten unterhalten, sind mir mehr als suspekt und ich gehe nach Genuß dieses erlesenen Mahles nach draußen um eine zu rauchen. Draüßen hängt die Dorfjugend rum und betrinkt sich mit Obstler... irgendwie alles wie zuhause nur hessischer.

Ne halbe Stunde später...

Amboss und Procyon kommen in einem nagelneuen Subaru angeballert. Schnell eingepackt und bloss weg aus Battlefield. Auf eine gewisse Art und Weise ist mir der Ort unheimlich.Wenn es in Deutschland jemals zu einem Zombiemassaker oder dem plötzlichen Auftreten von Vampiren oder Werwölfen kommen sollte, dann bestimmt hier.
Amboss fährt Bleifuß zurück nach Marburg und zeigt mir auf dem Weg, dass auch neue Wagen schreien wie kleine Kinder wenn sie über 160 km/h kommen und der Marke Subaru zugeordnet werden können. Im Radio läuft die neue Scheibe der Presidents of the United States of America. Ich kann mich entspannen.

Noch ne halbe Stunde Später... Marburg



Wir kommen an einem kleinen, bunten Hexenhäuschen in Marburg/Marbach an. Von außen sieht es wirklich gemütlich aus und als wir das Innere der Wohnung betreten bestätigt sich der Eindruck. Muckelig und fein eingerichtet. Da sieht man dass Herr Amboss mit seiner Dame zusammen wohnt. Nicht dass er keinen Geschmack hätte, Gott bewahre, die Lampen neben seinem Fernseher namens "Fjorton" welche die Form eines Ei mit Füßen haben, sind schon echte Klassiker.
Die beiden Mädels, also die Freundinnen von Amboss und Procyon haben es sich bereits vor dem TV gemütlich gemacht und gucken eine Doku über Hochsicherheitsgefängnisse in Russland und den USA. Wir gesellen uns dazu und köpfen die erste Flaschen Bier des Abends. Es werden nicht die letzten gewesen sein. Wir sitzen gemütlich beisammen und pflegen unsere Browsergame Accounts. Dabei erzählt mir Amboss was ihn an der Entwicklung von TA so stört. Es scheint ihm einfach an der Greifbarkeit der Entwicklungen zu fehlen. Die Newsletter geben eine Menge Futter zum lesen, aber was fehlt sind Screens und Bilder, klare Aussagen zum derzeitigen Stand. Dies ist offensichtlich eine Meinung die weiter verbreitet ist als ich vorher angenommen habe, denn im Nachhinein sollte ich von anderen ähnliche Töne zu hören bekommen.
Ein paar Bier später wird es interessant. Amboss, der neben dem Studium als weltbester Pornovideothekar arbeitet, hat die hochwertigen Magazine "Neues Wochenend" und "Blitz Illu" von der Arbeit mitgebracht. Wir kannten diese Schmierblätter noch von früher als seichte Softunterhaltung für Friseurlädenauslagen und ähnliches, aber irgendwann hat sich da schleichend und unbemerkt ein Wandel hin zu Hardcore vollzogen. Die dümmlichen Texte sind aber nach wie vor die gleichen geblieben und wenn man schwache Lachmuskeln hat sollte man diese Dinger lieber liegenlassen. Zumindest wenn man einen IQ, höher als den einer Streichholzschachtel besitzt. Es ist der pure Wahnsinn wie viele abgefuckte Ausdrücke ein Redaktionsteam sich für die Geschlechtsorgane des Menschen ausdenken kann.. und für die Absonderungen die sie produzieren. Die Rätsel in diesen Heften sind allerdings die echte Krönung. Nachdem wir erfahren haben was Chris (30, Trucker) so alles mit seinem Rammel-Riemen anstellen kann gehen wir nach und nach in die Falle. Morgen ist großes Programm.


Samstag, 19.04.2008, 8:30

Ich bin wach! Wer noch? Keiner? Na gut... ich mach mal den Abwasch... Der Rest der Bande pennt noch wie die Murmeltiere im Winter. Ich versuche das beste aus der Situation zu machen und gucke mich in der Wohnung um. Nach und nach finde ich Sachen um mich nützlich zu machen. Abwasch ist schnell erledigt und aufgeräumt war auch relativ schnell. Amboss Freundin ist die einzige die schon auf den Beinen ist. Die hat nämlich Dienst in der Apotheke. Es folgen Stunden in denen mir unglaublich fad ist und ich mehr und mehr hoffe dass wenn die nächsten Gäste eintreffen Herr Amboss noch am pennen ist, damit Enemy (bekannt aus Piratenschlacht) ihn mit einem gekonnten Ellbowdrop aus dem Lummerlande reissen kann.
Meine Hoffnungen wurden erfüllt. Irgendwann, bevor der erste wach war, klingelte es an der Tür und Enemy und seine Freundin standen draußen. Leider war Amboss dadurch aufgewacht. Zu meiner Genugtuung durfte er dann aber in Boxershorts seine Gäste empfangen und sah aus wie ausgespuckt. Aber auch das hatten die Kinder dann bald im Griff und nach einem feinen gemeinsamen Frühstück war dann auch Amboss Freundin wieder am Start. Wir beschlossen gemeinsam den Tag noch ein bisschen zu nutzen bevor die ersten Gäste abends kommen würden und uns ein paar Attraktionen von Marburg und Umgebung anzugucken. Wie in jedem guten Film haben wir uns getrennt. Enemy und seine Freundin fuhren nochmal nach irgendwo hin um ihre Oma zu besuchen. Die Mädchen machten sich mit einem abtrünnigen Mann auf in die Stadt zum shoppen. Wir Jungens beschlossen zu Spiegels Lustturm in die Berge hinauf zu fahren.

Gegen 14:30 Spiegels Lust



Well, well, well, gentlemen. Sehr beeindruckend. Wenn man so vor Spiegel ihmsen seinem Lustturm steht, fühlt man sich an einen Magierturm aus Dungeons&Dragons erinnert. Niedlich, verzaubernd und gleichzeitig furchteinflößend. Von der Brüstung vor dem Turm hat man einen super tollen Ausblick auf die Stadt Marburg und das, dem Turm gegenüberliegende, Schloß. Wir genießen eine Weile den Ausblick und suchen am Abhang nach runtergefallenen Rastafaris vom Vorabend an dem hier eine Reggaeparty stattfand. Leider keinen gefunden. Das Wetter ist mies bis geht so und der Ausblick wäre einen Tag später bestimmt besser gewesen. Dennoch steigen wir den Turm hinauf und blicken auch von dort noch einmal umher.. echt nett. Am Turm selbst ist ein großes Herz aus Neonröhren befestigt, das man per SMS aktivieren kann um unten im Tal seiner Kneipenbekanntschaft zu imponieren. Wie romantisch. Da es hier kein Bier oder Würstchen gibt und man sich hier auch nicht als Student der Thaumartugie einschreiben kann, verlassen wir den Ort wieder und fahren weiter zum Schloß.



ca. 15:00, Schloß von Marburg



Berg runter, Berg rauf. Hui da sind wir. Marburger Schloß. Ein großer verwitternder Sandsteinklotz mit Bäumen drumherum und einem kleinen Park. Wir entschließen uns die Runde um den Klotz zu machen und uns den Park näher anzusehen. Auf dem Weg gibt es außer dem Ausblick nicht viel interessantes zu sehen. Wir gucken uns eine Kanonenbastion genauer an und philosophieren über Festungsbau und seine Tücken. Einer der beiden meint es gibt in Portugal eine Festung die so unglaublich dämlich liegt, dass sie im Laufe ihrer Geschichte hunderte Male ihren Besitzer gewechselt hat. Procyon meint da hat jeder schon mal drin gesessen. Amboss erzählt noch einen Schwung aus der wenig gloreichen Geschichte der Marburger Burschenschaft und wie sie eingesetzt wurde um in Ostpreußen Arbeiteraufstände niederzumetzeln. Wir beschließen uns die Nummer der schlagenden Gesellschaft zu besorgen um sie für unsere niederen Zwecke zu nutzen. Außerdem kommen wir zu dem Schluß, dass die ollen Burschenschaftler das capture the flag Spiel erfunden haben und lernen von Amboss die Feinheiten des Burschenschafts-Saufens-Kotzen-Saufens unter zuhilfenahme eines Papstes. Toll diese Typen. So ziemlich das schlimmste was unsere westliche Zivilisation jemals an affenähnlichen Wesen ausgeschissen hat. Ansonten nix großes hier oben. Nur noch ein bisschen was über Marburger Wasserleitungssysteme etc. gelernt. Wir beschließen uns auf den Rückweg zu machen und das heilige Gesetz "kein Bier vor vier" zu brechen.


15:45 Amboss sein Hexenhaus

Plop! Regel gebrochen, Pils am Hals. Als die Mädels wieder eintrudeln haben wir schon diverse Bierchen intus und wir werden gleich angelabert dass wir offensichtlich die Regel gebrochen haben müssen, so angeschiggert wie wir sind. Ehrlich wie wir sind dementieren wir natürlich alles und behaupten das läge am Wetter und der Anstrengung von Türme erkraxeln. Später meint Amboss Freundin man hätte doch auch mit Sternmarke anfangen können um das Gesetz zu umgehen. Bloßstellend und peinlich dass uns das nicht auch eingefallen ist. Aber halt immer mit dem Kopp durch die Wand, wie sich das gehört.


ca. 16:00 Uhr, gleicher Ort, ein paar Bier später

Ein Blick aus dem Fenster läßt unsere Hoffnungen auf einen zünftigen Grillabend zunehmend schwinden. Inzwischen sind die meisten wieder da und es soll gegen 18:00 Uhr lecker Maccaroni an Hackfleisch geben. Es wird zur kollektiven Schnibbelsession in die Küche geladen und wir schnibbeln wie die Blöden. Alle außer Amboss und Procyon. Amboss immer unter Hervorkehrung seines Geburtstages vor ein paar Tagen. Langsam bekomme ich Pippi in den Augen von ekligen Zwiebedunst und beschließe mich der Trinkerfront wieder anzuschließen. So allmählich wird die Musik lauter und die Stimmung besser und ausgelassener. Gegen 18:00 Uhr trudeln auch Enemy und seine Liebste wieder ein und man beginnt den köstlichen Auflauf zu vertilgen.




So gegen 20:00 Uhr

Die Gäste trudeln langsam ein..Es kommt langsam Schnaps auf den Tisch und es werden so widerliche Sachen wie Ramazotti mit Zitronensaft feilgeboten. Natürlich trinke ich das Zeug. Genau wie alles andere was mir angedreht wird. Nebenbei bemerke ich etwas furchteinflößendes. Die verstörendste Pizzaschachtel aller Zeiten. Da bekommt man richtig Angst. Aber Amboss und Procyon setzen dem Schrecken mit einer Voodoobehandlung ein Ende und ich kann beruhigt weitersaufen.





Apfel Uhr und Pfirsich Minuten


Inzwischen ist mein Pegel an einer Stelle angelangt an der die Gäste für mich so aussehen:



Amboss hat einen tollen Berentzen Patronengürtel bekommen, der mit vielen kleinen, klebrigen Köstlichkeiten bestückt ist. Schon beim Gedanken an den Inhalt der Fläschchen müssen wir fast kotzen, aber was tut man nicht alles für die Gäste. Ratzfatz ist das Teil leer und Amboss Gesichtszüge entgleisen immer mehr.



Procyon geht es augenblicklich auch nicht besser. Er trinkt mittlerweile mit Strohalm um sich vom gewöhnlichen Pöbel abzuheben und nach und nach kommt man in die typische Feiereuphorie. Auf der Terrasse wird fleißig Loriot zitiert, im Wohnzimmer werden Pornos gelesen und mittendrin läuft ein niedlicher Hund mit dem Namen Metti. Ja, wie Metti vom Lilalaunebär.



Ich überspringe jetzt mal das übliche Beschreiben der Schnapsleichen und komme zu dem Punkt wo alle langsam in irgendwelchen Ecken rumliegen oder nach hause fahren. Enemy ist schon eine ganze Weile vor uns auf dem Sofa zusammengebrochen und wir alle fürchten uns vor seinem Zorn in dem Falle dass jemand versuchen sollte ihn zu berühren oder gar wegzutragen. Er ist da wie ein angeschossener Tiger und bringt alles mit Judoattacken zu fall was in seine Nähe kommt und in sein Revier eindringen will. Hat er bei ner Abifete am Strand auch schon gebracht als Procyon ihm beim Pissen auf nem Steg gestört hat. Rummbumms da lag der gute Procyon ein paar Meter tiefer mit ausgebreiteten Armen im Schlick.



Man hält sich also fern und muss, da er das Schlafsofa von Procyon und dessen Freundin blockiert weiter daran arbeiten die Biervorräte aus dem Keller zu holen und alles auszutrinken was das ist. Eine niedliche Bulgarin dreht uns Flips an auch wenn wir keine wollen. Sie hat diesen fiesen Hundeblick und einen französischen Akzent der keiner ist aber so klingt. Unwiderstehlich... muss ne Hexe sein. Voodoo! Eine rauchende Sportlerin hibbelt noch mit mir und einem weiteren Freund vom Amboss zur Tanke um Kippen zu kaufen. Erst rennen wir fast bis in die Stadt runter um dann zu merken dass die Tanke in der anderen Richtung liegt. Das Sportbunny ist daraufhin bocklos und rennt zurück ins Hexenhäuschen. Es wird noch ausgiebig zuende gefeiert bis Procyons Freundin quengelt und pennen will. Ich gehe also todesmutig zu Enemy ins Zimmer und stelle ihn vor die Wahl. Aufstehen und gehen oder von 6 Leuten gefesselt uns seiner letzten Würde beraubt in den Flur gelegt werden. Da geschieht das Wunder. Er steht auf und geht ohne Kommentar kacken. Ich kann kaum glauben dass ich noch lebe und die Leute fallen beruhigt in ihre Betten. Die Blumen blühen wieder, die Menschen kommen wieder aus ihren Häusern und die Kinder dürfen wieder lachen.. der Drache ist besiegt.

Als irgendwann schließlich alle weg sind, sitze ich mit Amboss und Procyon in der Küche und lasse den Abend mit einem letzten Pils und der Musik unseres ersten damals selbst gebauten Samplers ausklingen "Cpt. Oi! presents: Sellfish Music For Shellfish People". Großes Tennis. Leider penne ich dabei auf dem Stuhl ein und lasse die Hülle fallen.



War der Gong zum hinlegen. Ich hau mich also auf's Sofa neben Procyons Freundin und ratze ein.Ja, ich wurde auch noch weggeräumt, aber man kann ja nicht immer alles richtig machen wenn man trinkt...

Sonntag 20.04.2008 8:00

Die Affen sitzen bereits auf der Terrasse und diskutieren über die hessische Verfassung. Kann es nicht glauben nach dem Gelage gestern. Nach einem lustlosen aber leckerem Früstück beschließen wir die Zeit bis zum Aufbruch mit dem Spieleklassiker Kniffel auf der Terrasse totzuschlagen. Ich komme drei mal auf's Treppchen. Danach fahren wir in die Stadt und bringen Procyon und seine Freundin zu ihrer Mitfahrgelegenheit. Meine kommt erst später und daher machen wir noch einen Spaziergang an der Lahn und gehen uns im "Lecker Eck" die Plautze mit dem schlechtesten Cheesburger aller Zeiten und ner riesen Pommes vollschlagen. Danach werde ich an einer Tanke von meiner Mitfahrgelegenheit abgeholt. Einem Umweltheini mit Volvo Kombi. Ist angenehm auch wenn die Tankanzeige nicht funktioniert. Eins Zwo Risiko!

Schlusswort:

Das war's mal wieder. Hoffe es hat dem werten Publikum wieder zugesagt. Es wird weitergehen, keiner weiss wer der nächste ist, bis ich Euch finde... ja, ich meine DICH! :-P So long...


Euer Fuzi



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Autor: Porreefuzius

Porreefuzius

Ich bin seit 2004 aktives Mitglied der Teutonen. Habe mich relativ schnell vom Noobwunder zum Seneschall (Innenminister) der Allianz hochgearbeitet und bekleide dieses Amt seit dem mit kurzer Unterbrechung. TA hat mir seit dem ich es spiele immer viel bedeutet und daher suche ich sowohl in-, als auch außerhalb meiner Allianz ständig nach neuen Betätigungsfeldern um dem Spiel wieder Schwung zu geben. Zu TA bin ich 2004 über Lightness gekommen, die mit im BTM-Chat eingesammelt hat. Ich selbst bin Jahrgang 1981 und als Physiotherapeut in Bielefeld tätig.

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