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Der 11. April anno 2007

Der 11. April 2007. Ein Tag der Schande, für die Gegner der ToD, und gleichzeitig ein letztes, unübersehbares Zeichen, dass sich etwas ändern musste, sollte der Krieg nicht verloren sein.
Nicht das Kapitulationsangebot der ToD offenbarte dies, vielmehr die Angabe einzelner Allianzen, darüber abzustimmen, anstatt dieses dreiste Angebot als überhebliche Forderung vom Tisch zu wischen.
Zu uneins waren sich die Gegner der dunklen Truppen gewesen, und dieses Angebot war nur die Krönung zahlreicher Demütigungen auf dem Schlachtfeld.
Doch entgegen der Behauptungen des Rates der Schatten, es gebe keine Aussicht auf Besserung, gaben viele in den Reihen ihrer Gegner die Hoffnung nicht auf. Wie konnten sie auch?
Stellten doch die Forderungen der ToD eine weitere Schmach dar, der sich viele angesichts eines wohl nur kurzzeitig währenden Friedens nicht beugen wollten. Wie hätte der Zirkel sich diesem Diktat beugen können, und seine Auflösung beschließen können?

Mit dem Mut der Verzweiflung, begann nun, eine Gruppe großer und bekannter Männer und Frauen, an der Neuordnung der Front.
Einig sollte sie in Zukunft sein, vielleicht auch mit den Gegnern der anderen großen bösen Meta zusammenarbeiten. Die Arbeit war hart, und es wurden einige alte Tabus aufgegeben, doch schien nur eine radikale Neuorientierung die drohende endgültige Niederlage abwenden zu können.

Die Erfolge scheinen den Maßnahmen Recht zu geben. Zwar ist die Situation nun wieder bestenfalls ausgewogen, doch wer hätte gedacht, dass ein von seinen Feinden als geschlagen deklarierter Feind in der Lage wäre, mehrere Bollwerke dessen scheinbar ohne größere Mühe zu Fall zu bringen?
Wer hätte von einer Front, die zusammengebrochen zu sein schien erwartet, dass sie noch mehr als 200 Krieger stellen könnte?
Es ist klar, dass es auch weiterhin Rückschläge gab. Die Truppen waren noch lange nicht geschlagen, und werden es auch noch lange nicht sein, so waren die Gegenschläge nur die logische Konsequenz auf die sture Ablehnung ihrer Bedingungen, doch scheinen die Erfolge und die Tatsache, endlich wieder zu agieren statt nur zu reagieren, der Moral der ToD-Gegner zu neuen Höhen zu verhelfen.
Weitere Maßnahmen und weitere Siege werden folgen müssen, um die ToD in die Defensive zu zwingen, doch bleibt ein steiniger Weg bis dorthin, wenn nicht die ToD den Weg zu blockieren wissen. Solange kann man sich nur, im Sinne beider Seiten einen ausgeglichenen und fairen Krieg wünschen.

Bleibt nur noch die Frage nach dem Orden des Phönix zu beantworten. Verkünden nicht schon Banner der bösen Seite dessen Untergang? Ist er untergegangen?
Mag schon sein. Doch sollte man sich im Hinterkopf behalten, dass der Phönix eben jenes seltsame Tier ist, dass durch seinen Feuertod zu neuem Ruhm erstatt.

In diesem Sinne: Eine schöne Dämmerung (und auf einen sauberen, spannenden Krieg ;) )


Devlin, AM des ZDL



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Autor: Gastautor

Der Gastautor wird als Pseudo-Autor für Artikel verwendet, die nicht von GB-Redakteuren stammen.
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