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Grußwort des Monat August
Unterbewusstsein und Musik?
Die letzten Tage war ich in Deutschland recht viel unterwegs und dies mit einem PS starken Auto. Ich fahre liebend gerne Auto und noch lieber schnell. Jedoch nur als Fahrer, als Beifahrer gehöre ich eher zu denjenigen die meinen sie müssen aktiv und verbal mitfahren. Als Entschuldigung kann ich jedoch vorbringen, dass ich selten und nur absolut ungerne bei jemand anderem als Beifahrerin mitfahre, und wenn, dann in der Regel als Sozius auf einem Motorrad. Bei einem Moped spielt allerdings meine Abneigung gegen eine passive Fahrertätigkeit kaum eine Rolle, denn unter meinem Sturzhelm kann ich vor mich hin quaken, bremsen, ohne dass der Fahrer davon gestört wird.
Die Situation war folgende: Ich fahre auf der A1 auf der linken Spur, freue mich dass ich die Schnecke erfolgreich zum rechts rüber fahren animiert habe und drücke wieder auf das Gaspedal. Den Ton des Navigationsgerätes habe ich abgeschaltet, weil besagte Dame sich ständig wiederholt in Erinnerung bringt, ich solle doch die Geschwindigkeitsregelung beachten. Wer jetzt denkt ich sei ein Verkehrs-Rowdy, irrt sich gewaltig. Ich fahre nur schnell, wenn der Verkehr es erlaubt; ich besitze nicht einmal einen einzigen Punkt in Flensburg.
Dann ist die CD im Player zu Ende und ich lege eine neue ein. Etwas flotteres, mit mehr Schwung. 'Oomph' mit dem Album Sperm. Der Verkehr flitzt und ich schwelge während den Kurven in Erinnerungen an die DTM und viele schöne Ereignisse, die für mich damit verbunden sind. Plötzlich merke ich, wie ich, abhängig von der Musik, entweder aggressiver, umsichtiger und langsamer und dann wieder schneller fahre. Verwundert schüttele ich den Kopf. Sicher ist, dass Musik den Menschen beeinflusst, das ist mir nicht neu. Aber dass sie so stark das menschliche Unterbewusstsein steuert, in diesem Falle Meines, das war mir dann doch neu. Sie verleitet mich oder besser leitet mich, aggressiver und schneller zu fahren, die [bfahrt auf der Autobahn anstatt mit den empfohlenen 60 km mit 120 zu nehmen, mit Schwung und Schmackes die geeignete Spur zu suchen, um die Kurven auch wirklich gut nehmen zu können.
Und nun? Sicherheitshalber eine andere Musik in den Retortenkasten legen? Doch die Fahrerei macht dann längst nicht mehr so viel Spaß. Ist unsere menschliche Psyche tatsächlich so beeinflussbar, dass Umsicht und vorausschauendes Fahren, wie weggewischt ist?
Gute-Laune-Musik, Langsam- und Schnell-Fahr-Musik? Bei welcher Musik fahre ich nun weiter umsichtig und vorsichtig genug, ohne dass ich an den Stoßstangen der anderen Verkehrsteilnehmer klebe?
Die Macht des Unterbewussten, gesteuert von unseren Gedanken, der Musik, den Geräuschen, die wir hören?
Wie wirkt sich dann die Geräuschkulisse eines Katastrophenfilmes aus?
Gellende Schreie aus Angst und aufgrund von Schmerzen und Pein?
Inzwischen achte ich bewusst (OK; nicht immer...) auf die Musik, die ich höre. Besonders wenn ich weite Strecken fahren muss, auf Abwechslung bei der Musi', unterhalte mich mit verschiedenen Menschen darüber, ob sie dieses Phänomen auch kennen.
Gute Fahrt, bei passender Musik im hoffentlich sonnigerem Monat August, passt auf Euch auf!
Mit freundlichen Grüßen Lara-Sophia
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Autor: Lara-Sophia

Meine Trine (Gladiatorin) ist aktiver bei TA seit Herbst 05. Wächter des Limbus, Silva Romae, Rude Boys, Tir Na Nog, Rude Boys, Copa - die Bruderschaft und Neu Avalon meine Wirkungsstätten.
Das Game ist eines meiner Hobbys, dient meiner Entspannung.
Ich bin zu TA durch meinen Sohn gekommen, bin 1963 geboren und freiberuflich/selbstständig tätig.
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