Der Goetterbote - bestens informiert mit Hermes

  • Redakteure
  • Conquerus
  • drakonia
  • Ivan der Schreckliche
  • Lara-Sophia
  • Painlady
  • Polska
  • Porreefuzius
  • Priscylla
  • Rael_Steinbrecher
  • SirHenry_II
  • SnowPrince0504
  • Tirgatao

Notstand bei den ToD?

oder
Warum die bösen Buben ihre Besuche bei den Amazonen nicht lassen können



Sechs Monate, sechs Angriffe auf uns, die Amazonen. An und für sich noch nichts Weltbewegendes, schließlich befinden wir uns mit den ToD im Krieg und waren selbst oft auf Beutezug. Und doch fällt bei den Angriffen auf uns das ein oder andere auf, was stutzig werden lässt.


Erstens: Die Beute war nur beim ersten Mal (19.01.2007) wirklich gut, weil wir damals noch in Platte G4 gekleidet kämpften. Dieser erste Angriff lohnte sich also sicherlich.
Beim zweiten Angriff einen guten Monat später (25.02.2007) war allerdings bis auf einige Rohstoffe schon nicht mehr viel vorhanden, da wir längst unter uns abgemacht hatten, dass wir in diesem Krieg kein G4 mehr tragen, sondern höchstens Leder oder Bronze, G1 oder G2. Der Verlust ist leicht zu verschmerzen, die Beschaffung einfach, der Schutz ausreichend für unsere Vorhaben.
Doch obwohl schon in diesem Moment klar gewesen sein dürfte, dass die Beute bei uns nicht mehr besser werden wird, wurden die Besuche nicht etwa seltener... nein, keine drei Wochen später (15.03.2007) standen die ToD schon wieder vor unseren Toren.
Dann folgte eine etwas längere Pause, die mit Sicherheit auch durch das von den ToD ausgesprochene Kapitulationsangebot verursacht wurde, und am 1. Mai hatten wir wieder Besuch. Inzwischen waren wir bereits wirklich eingespielt darin, Kriegsbeute innerhalb kürzester Zeit zu verschrotten, zu verkaufen oder wegzuschaffen. Damit dürfte die Beute noch mickriger ausgefallen sein, als bei den beiden Angriffen zuvor.
Doch das schreckte die ToD nicht ab, denn am 16.05.2007 meldeten unsere Wachen erneut dunkle Schergen im Anmarsch. Dieses Mal dürfte ein kleines bisschen Beute drin gewesen sein, da wir bei der Rückkehr von einem Angriff abgefangen wurden, aber viel war es wohl nicht, denn ein paar unserer Kriegerinnen schafften es, noch rechtzeitig auf langsame Geschwindigkeit umzustellen und so nach dem Abmarsch der Angreifer heimzukehren.
Ein ähnliches Szenario zeigte sich nochmals am 28.06.2007: auch hier kehrten wir gerade von einem Angriff zurück, auch hier ging die Angriffswarnung rechtzeitig heraus und die meisten Kriegerinnen konnten auf langsame Geschwindigkeit wechseln.

Was zieht die dunklen Gestalten also immer wieder zu den Amazonen? Dieser Frage werden wir uns gleich nochmals widmen, doch zuerst noch weitere Tatsachen.


Zweitens: Es sind immer wieder dieselben Verdächtigen, die sich vor unseren Toren zeigen. Ganz vorne ist hier -Tyros- dabei, denn die Krieger dieser Allianz ließen sich keine einzige der sechs Schlachten vor unseren Toren entgehen. Hinter Tyros reihen sich Odins Communitas Pandorae und Krieger Odins ein, die jeweils viermal bei uns zu Besuch waren - interessanterweise immer gemeinsam und nicht beim ersten, wirklich einträglichen Besuch, sondern erst bei späteren, weniger rentablen - und dennoch kehrten sie immer wieder. Auch COPA beehrte uns viermal, zwar nicht immer gleichzeitig mit OCP und KO, aber ebenfalls nicht beim allerersten, sondern erst bei den späteren Besuchen. Und die Reiter der Apokalypse folgten ebenfalls dem neuen Trend, nächtliche Ausflüge zu den Amazonen zu unternehmen, hatten aber nach zwei Besuchen bereits genug.

Wieso können speziell diese Allianzen nicht davon lassen, uns, die Amazonen, immer und immer wieder zu besuchen?


Drittens: Bei den ersten fünf Angriffe erschienen die Gegner mindestens mit dreifacher Übermacht. Beim ersten Mal mag das noch gerechtfertigt gewesen sein, doch das bisschen Schrott, das wir danach noch hatten, haben wir eh nicht verteidigt. Warum also diese Nahrungsverschwendung? Die Hälfte oder zwei Drittel der erschienenen Angreiferzahl hätte auch bequem gereicht. Erst beim sechsten Angriff schienen die Gegner ein wenig dazuzulernen, denn sie beschränkten sich auf eine doppelte Übermacht.

Was bringt die Kriegsherren der ToD also dazu, ihre Leute in solcher Zahl zu einer Allianz zu schicken, die erfahrungsgemäß nicht verteidigt, ja den Angriff keines weiteren Blickes würdigt??


Dass die Beute nicht der Grund sein kann, haben wir ja hier schon festgestellt. Kein vernünftiger Kriegsherr schickt seine Mannen los, um ein bisschen Schrott G1 und G2 einzusammeln - es sei denn, er ist zufällig Schrotthändler. Allerdings haben die ToD noch kein entsprechendes Schild aufgehängt, und auch von einer Party zur Geschäftseröffnung ist nichts bekannt.

Auch die Freude am Jammern der Gegner kann nicht der Grund sein, da die Angriffe von uns inzwischen mehr oder minder ignoriert werden. "Nehmt den Schrott mit, seht zu, dass ihr vor dem Mittagessen wieder verschwunden seid, und wagt es bloß nicht, euren Müll in unserem Tal zu lassen!" ist unsere Ansage an alle Gegner. Wer da Gejammer sieht, sollte dringend seine Halluzinationen behandeln lassen...

Man könnte annehmen, dass das einfach Gegenbesuche für unsere Angriffe waren. Aber mal ehrlich: wir sind verdammt kriegsaktiv, aber wir waren keine sechsmal bei Tyros. Und ob wir schon viermal bei OCP, KO und COPA waren, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Wozu auch? Gibt ja genug Ziele da draußen. Außerdem waren bei den Angriffen auf uns bis zu 8 Allianzen beteiligt, das muss man erst mal abarbeiten. Dann noch die Bündnisfälle, zu denen wir gerufen wurden. Nein, wir haben wirklich Besseres zu tun, als alle paar Wochen zur selben Allianz zu latschen.

Welche Möglichkeiten bleiben dann noch? Nunja, man könnte annehmen, dass die ToD uns angreifen, weil sie wissen, dass es uns nicht weiter interessiert und wir nicht verteidigen, um so risikofrei unter Beweis zu stellen, was für tolle und erfolgreiche Krieger sie doch sind. Aber mal abgesehen davon, dass ihnen das keiner abkaufen würde, der uns kennt, hätten sie dafür zu jedem Angriff einen Thread aufmachen müssen - was definitv nicht geschehen ist. Diese Option scheidet also auch aus.

Greifen sie uns womöglich immer und immer wieder mit einer Übermacht an, weil sie uns für so wahnsinnig gefährlich halten, dass wir zu einem Hauptziel avanciert sind? Nun, das wäre selbstverständlich schmeichelhaft für uns, und es wäre auch vernünftig von den ToD, Frauen als Gegner nicht zu unterschätzen. Aber seit wann sind die ToD denn vernünftig? Mal ganz abgesehen davon, dass sie im TAF andere, ingame größere Allianzen als ihre Hauptziele propagieren und sowieso jedem drohen, der ihnen nicht in den Kram passt.

Welche Möglichkeit bleibt also noch? Was könnte zig Krieger wohl immer und immer wieder zu einer reinen Frauenallianz treiben? Die einzig plausible Antwort ist nun wirklich ganz einfach: die haben in ihren eigenen Provinzen keine, zu wenige oder zu wenig attraktive Frauen! Und pilgern nun Monat für Monat zu den Amazonen, um mal wirkliche, waschechte Frauen zu Gesicht zu bekommen! Frauen, die bei ihrem Anblick nicht kreischend davonlaufen, sondern sich notgedrungen mit Kampfschreien und den vorhandenen Waffen in den Kampf stürzen, um sich nicht kampflos geschlagen zu geben. Frauen, denen sie, die normalerweise nicht mal die Haarlocke einer Frau in die Finger bekommen, nun sogar die Rüstung (so vorhanden) ausziehen dürfen. Und da die Frauen nach dem Kampf auch noch bewusstlos sind, haben die Angreifer die Gelegenheit, gleich noch in ihren privaten Sachen herumzuwühlen und ein paar Schuhe oder gar Unterwäsche mitgehen zu lassen, um sich zu Hause in einsamen Nächten daran zu erinnern, wie sie das letzte Mal eine Frau länger gesehen haben als diese brauchte, um sie zu ohrfeigen und zu verschwinden. Da die Angreifer selbst ihre Rüstung nicht ablegen, kann jedoch als sicher angenommen werden, dass außer ein wenig Grabscherei nicht viel möglich ist...


So ist es nun also entlarvt, das Geheimnis der nächtlichen Wanderungen ins Tal der Amazonen. Fast könnten einem die Krieger der ToD ein bisschen leid tun, herrscht doch solch ein Notstand in ihrer ach so großen und mächtigen META. Aber andererseits sind sie ja selbst schuld. Hätten sie sich die Amazonen nicht zum Feind gemacht, wären sie stets ein gern gesehener Gast in unserem Tale und müssten sich nicht bei Nacht und Nebel und schwer gerüstet anschleichen...



Nach oben

Autor: Tirgatao

Tirgatao

Im März 2003 habe ich mit TA angefangen, und bin dann gleich zu den Amazonen gegangen, die ich seitdem nie mehr verlassen habe. Einmal Amazone, immer Amazone.

Druckversion





Wir suchen Redakteure

www.the-arena.de