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Anleitung zum Unglücklichsein
Anleitung zum Unglücklichsein
Das ist der Titel ist eines meiner Lieblingsbücher und gleichzeitig eines der Bücher meines Lieblingskommunikationswissenschaftlers, Paul Watzlawik. Es liest sich, obwohl es ein wissenschaftliches Buch ist flüssig und mehr als spannend. Sicherlich sollte man sich grundsätzlich für den Bereich der Kommunikationswissenschaften und Kommunikationstheorien grundsätzlich interessieren, wie ein Bestseller, der kein Staubkorn auf dem Nachttisch ansetzt.
Warum ich mein Grußwort, und dann noch eines zum 1. April, bzw. so kurz vor Ostern einem Theoretiker widme? Nun, weil auch ich immer wieder mich in Interaktionssequenzen befinde, mich sozusagen darin verfange und es nicht schaffe auf eine Metaebene zu kommen. Nun kann spekuliert werden, warum ich in den Differenzen gefangen bleibe und die Interaktion weiter pushe. Ich gebe es auch ganz offen zu, so ab und zu liebe ich den Streit, die Differenz, die Interaktion wegen einer Sache, die sich Missverständnis nennt. Oft aber bin ich einfach verletzt, verletzt und wehre mich, meine mich wehren zu müssen und werde immer erboster, weil man mich nicht versteht, ich mich missverstanden fühle und der verbale Schlagabtausch geht in eine weitere Runde.
In diesem Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ beschreibt der Autor in kurzen Episoden die Irrungen und Wirrungen der Menschlichen Seele, ihr Verhalten, die einfach zum Schmunzeln einladen oder aber auch zum Nachdenken. Manchmal bekommt man einen Spiegel vorgehalten und manchmal ein ganzes Kabinett. Eine meiner Lieblingsepisoden die die Neurosen der heutigen Zeit recht treffend beschreiben ist folgende:
„Der verlorene Schlüssel, oder mehr desselben.
Unter einer Straßenlaterne steht ein betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“ Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“ Finden Sie das auch absurd? Wenn ja, suchen auch sie am falschen Ort. Der Vorteil ist nämlich, dass eine solche Suche zu nichts führt, außer mehr desselben, nämlich nichts.“*
Und was hat das Ganze jetzt mit einer Anleitung zum Unglücklichsein zu tun? Das Rezept ist ein ganz einfaches und Jahrmillionen erfolgreich erprobt, man sucht weiter im Dunkeln, denn so kann man sich sicher sein, nichts zu finden und kann weiter seinem eigenen Leiden frönen, weiter Unglücklich sein.
In diesem Sinne, frohe Ostern und viel Spaß bei der (Eier) Suche.
Lara-Sophia
*Paul Watzlawik, Anleitung zum Unglücklichsein, Piper Verlag, 24. Auflage 2002
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Autor: Lara-Sophia

Meine Trine (Gladiatorin) ist aktiver bei TA seit Herbst 05. Wächter des Limbus, Silva Romae, Rude Boys, Tir Na Nog, Rude Boys, Copa - die Bruderschaft und Neu Avalon meine Wirkungsstätten.
Das Game ist eines meiner Hobbys, dient meiner Entspannung.
Ich bin zu TA durch meinen Sohn gekommen, bin 1963 geboren und freiberuflich/selbstständig tätig.
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